Weltmalariatag

MSZ Farendè
Kostenloser Malariatest im MSZ Farendè

Laut einem Bericht der WHO treten in 14 der 15 afrikanischen Ländern südlich der Sahara allein 80 Prozent der weltweiten Malariafälle auf. In ganz Afrika konzentrieren sich 90 Prozent aller globalen Malariafälle! 

Morija im Kampf gegen Malaria in Togo

Um der von Mücken übertragbaren Krankheit vorzubeugen, verteilt das Medizinisch-Soziale Zentrum (MSZ) Farendè in Togo imprägnierte Moskitonetze, die mit einem langlebigen Insektizid behandelt wurden, an Schwangere und Babys unter einem Jahr.

Das Zentrum verabreicht auch präventive Behandlungen gegen Malaria während der Schwangerschaft und bei Kindern unter fünf Jahren.

Es werden ausserdem Aufklärungsgespräche und Hausbesuche organisiert, um die Bevölkerung über die Gefahren von Malaria und effektive Präventionsmöglichkeiten gegen die Krankheit zu informieren. Insgesamt kam diese Sensibilisierung im Jahr 2017 mehr als 9’500 Personen zugute.

Auch wenn der Kampf noch lange nicht gewonnen ist, stimmen die Ergebnisse, die das MSZ Farendè in Bezug auf die Morbiditätsrate von Malaria verzeichnet, hoffnungsvoll. Sie ist von 57 Prozent im Jahr 2014 auf 36 Prozent im Jahr 2017 zurückgegangen – ein grosser Ansporn, um den Kampf fortzuführen!

Lamatou und Latifou

Lamatou ist Mutter von fünf Kindern. Ihr dreijähriger Sohn Latifou litt an heftigem Fieber und Übelkeit und war sehr geschwächt. Nach einer Untersuchung im MSZ wurde ein kostenloser Malariatest durchgeführt. Da dieser sich als positiv erwies, wurde bei Latifou umgehend mit der Malariabehandlung begonnen.

Heute ist Lamatou sehr glücklich, denn ihr Kind ist geheilt. Und da alle ihre Kinder präventiv behandelt wurden, wird ihre Familie von nun an deutlich seltener von Malariakrisen erschüttert werden.

Lamatou
Lamatou mit ihrem Sohn Latifou